Eltern brauchen Elterninitiativen

Elterninitiativen reagieren flexibel und initiativ auf veränderte gesellschaftliche Verhältnisse und bringen alternative Betreuungskonzepte in die öffentliche Diskussion.
Sie treten für ein qualitativ gutes Betreuungsangebot für Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren ein.
Sie verstehen sich als alternativer Trägerbereich in der Kinderbetreuungslandschaft.
Elterninitiativen ergänzen das sozialstaatliche Betreuungsangebot.

Elterninitiativen haben viele Namen

Einige haben Sie vielleicht schon gehört. Tigerenten heißen sie, Nilpferde,  Ringelsocke, Knuddelmonster, Vogelnest oder Villa Kunterbunt. Alternativ Kinderhaus, Kinderladen, Kita oder Krabbelgruppe.
Dahinter stehen die unterschiedlichsten Betreuungsformen für Kinder - geschaffen von Eltern, die sich in Initiativen zusammengeschlossen haben, um die außerfamiliäre Betreuung ihrer Kinder selbst zu organisieren.
Junge Früchtchen sind Elterninitiativen - zumindest im Westen - längst nicht mehr. Seit mittlerweile rund 30 Jahren leisten sie einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die Vielfalt der Betreuungsangebote für Kinder gewährleistet ist.
Wie die Einrichtungen anderer Träger organisieren die von der BAGE e.V. vertretenen Kindergruppen ihr Angebot rechtlich gemäß dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG).

Elterninitiativen haben viele Gesichter

Die Größe der Initiative, die Öffnungszeiten und die Gruppenstruktur werden vom Bedarf und  den pädagogischen Vorstellungen der Elterngruppe bestimmt.
Entsprechend vielfältig und unterschiedlich sind die pädagogischen Angebote und Konzepte der einzelnen Gruppen, entsprechend variabel die Altersstrukturen und Gruppengrößen.
Die eine Gruppe betreut 1-12jährige gemeinsam, die andere 3-6jährige oder 3-10jährige.
In den meisten Fällen handelt es sich um kleine, eingruppige Projekte, in denen die Kinder von pädagogisch geschulten Bezugspersonen (DiplompädagogInnen, ErzieherInnen, KinderpflegerInnen) betreut werden.