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04.11.21 Alter: 27 Tage

Bündnis fordert: Aufnahme eines Bundesqualitätsgesetzes für Kitas in den Koalitionsvertrag


Ein breites Bündnis von insgesamt 38 Verbänden aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe setzt sich für die Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten ein. Neben den initiierenden Verbänden Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) – Bundesverband haben auch die BAGE und die LAGE Elterninitiativen Niedersachsen/Bremen die gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Das Bündnis hält es für dringend erforderlich, dass Rahmenbedingungen wie eine bessere Fachkraft-Kind-Relation, mehr Zeit für Leitungsaufgaben und die mittelbare pädagogische Arbeit länderübergreifend verbindlich in einem Bundesqualitätsgesetz festgeschrieben werden. Die Finanzierung dieser Maßnahmen für eine gute frühkindliche Bildung muss dauerhaft gesichert werden (zurzeit ist die Finanzierung des Gute-Kita-Gesetzes nur bis Ende 2022 verbindlich). Dies ist von zentraler Bedeutung, um das Recht eines jeden Kindes in Deutschland auf eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung nachhaltig zu garantieren und die Arbeitsbedingungen der pädagogischen Fachkräfte perspektivisch deutlich zu verbessern.

Neben den 38 Verbände haben sich auch diverse Einzelpersonen durch ihre Erstunterzeichnung dem Bündnis angeschlossen und unterstützen die Forderung für ein Bundesqualitätsgesetz.

Hier das Positionspapier mit dem Titel  "Kindertageseinrichtungen sind unverzichtbar: Für ein Bundesqualitätsgesetz!".

Jeder kann die Forderungen unterstützen und das Papier unterschreiben, zum Beispiel auf der Internetseite der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) "Kita weiter denken".